Warum entscheidet man sich, Architekt, Ingenieur oder Fachplaner zu werden? Meist weil einen das Zusammenspiel von Konstruktion, Technik und Design fasziniert. Während des Studiums beschäftigt man sich vorrangig mit spektakulären Entwürfen, dem Ausarbeiten kniffliger Baudetails oder der Planung komplexer städtebaulicher Anlagen. Baubetrieb und Baurecht sind unbeliebte Pflichtkurse, Betriebswirtschaft und Marketing meist sogar Fremdwörter. Im Berufsalltag eines selbstständigen Planers angekommen, stellt man aber meist ganz schnell fest, dass es weit mehr zu tun gibt. Marketing und PR sind für jedes Unternehmen unverzichtbar. Auch der Planer verkauft heutzutage nicht mehr ausschließlich über eine Leistungen. Bei der momentanen wirtschaftlichen Lage sitzt der Geldbeutel der Auftraggeber nicht mehr so locker. Die Konkurrenz, gegen die Sie sich durchsetzen müssen, wird immer vielfältiger.
Vor allem Pressearbeit wird in Planungsbüros oft vernachlässigt. Dabei kann erfolgreiche Pressearbeit aufwendige Einzelkontakte und damit Zeit sparen sowie neue Auftragspotenziale erschließen. Bei der heutigen Dichte an Architekturbüros ist es wichtig, den eigenen Namen bekannt zu machen und präsent zu sein.
Dafür gibt es unterschiedliche Wege. Zum einen ist es wichtig, über bestimmte Maßnahmen bei ehemaligen Auftraggebern in Erinnerung zu bleiben. Zum anderen ist es für die zukünftige Aufstellung wichtig, sich einen Namen zu verschaffen. Als Basis für alle Marketing- und PR-Instrumente gelten aber der Aufbau und Pflege einer Kundendatenbank.