Der Bayrische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch lobte das Unternehmen für sein „Bekenntnis zum Standort Deutschland, zum Freistaat Bayern und zum Landkreis Dillingen. Diese Investition inmitten der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit ist ein Zeichen von Mut und Entschlossenheit und hat Signalwirkung weit über diese Region hinaus. Die Sto AG glaubt an Bayern als guten Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion.“
Das Dämmstoff-Werk entstand in der kurzen Bauzeit von weniger als einem Jahr und schafft 20 zusätzliche Arbeitsplätze. Es verfügt über eine Kapazität von 350.000 Kubikmeter Dämmstoff pro Jahr. Durch die Zusammenarbeit mit Anlagenbauern ist die Werkstoffqualität gewährleistet, zudem erfolgt der Herstellungsprozess umweltschonend mit geringem Primärenergie-Einsatz. „Mit dem Werk haben wir auch die Basistechnologie geschaffen, mit der wir die weitere technische Entwicklung voran treiben können,“ erklärte Frithjof Koerdt, Technischer Geschäftsführer der StoVerotec und Projektleiter des neuen Werks, bei der Einweihung. Die vollautomatischen Prozesslinien entstanden auf dem Nachbargrundstück, dadurch wuchs der Firmenstandort um etwa 37.000 auf 70.000 Quadratmeter.
Mit der zusätzlichen Kompetenz in der Herstellung von WDVS-Komponenten will der Sto-Konzern seine Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit auf Marktanforderungen steigern. Fassadendämmung zählt zu den wenigen Marktsegmenten der Bauwirtschaft mit Wachstum – beispielsweise aufgrund der schärferen Energie-Einsparverordnungen und staatlicher Investitions-Förderung für Dämm-Maßnahmen. PS-Hartschaum ist in diesem Segment der dominierende Baustoff. „Neben den rein wirtschaftlichen Aspekten freut uns aber auch, dass Dämmstoffe Energie sparen – und damit unsere gesamte Branche, also Handwerker, Planer und Baustoffindustrie, aktiv Klimaschutz betreibt,“ sagte Koerdt.
Foto: StoVerotec GmbH
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
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