Problemlos kompatibel mit dem schadstoffarmen Flüssiggas sind außerdem die anderen Wärme-Technologien, die in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle in der Gebäudetechnik spielen werden - von ergänzenden Brennwertkesseln für Solaranlagen über die Kraft-Wärme-Kopplung in Mini-Blockheizkraftwerken bis zur Gas-Absorptions-Wärmepumpe.
Die hohe Energieeffizienz, die das Heizen mit Flüssiggas-Wärmeerzeugern so ökonomisch sinnvoll macht, kann im eigenen Haushalt aber auch noch für andere Anwendungen genutzt werden.
Zunächst einmal bleibt der Energieaufwand für die Warmwasserbereitung unter Kontrolle, wenn diese ebenfalls von der Gasheizzentrale übernommen wird. Dafür sind heute nicht mehr Platz raubende Geräte mit separatem Speicher erforderlich, sondern kompakte Wandheizkessel, die in jede Nische passen, reichen aus, um in Ein- oder Zweifamilienhäusern immer bedarfsgerechte Raumwärme und zusätzlich die benötigten Warmwassermengen zu erzeugen.
Auch bei Modernisierungsvorhaben in Altbauten machen sich solche Gas-Kombigeräte sehr schnell bezahlt. Darüber hinaus ist Flüssiggas eine bewährte Küchenenergie fürs Kochen, Backen und Braten. Wer die punktgenaue Regulierbarkeit moderner Gasherde schätzt, der sollte bei Neubau oder Sanierung auch hier auf eine Anschluss-Option an den Flüssiggastank achten. Und weil die mobile Energie auch in Flaschen erhältlich ist, bleibt man zum Beispiel. im Garten bei der Aufstellung eines Gasgrills oder bei der Platzierung von Terrassen-Wärmestrahlern völlig flexibel.
Foto: pixelio.de, Rainer Sturm
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
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