„Der Bauherr nutzt als Basis Erdwärme und hat die gesamte Versorgungstechnik des Supermarkts optimiert. Geothermie kommt die Schlüsselaufgabe in der Energieversorgung dieses Gebäudes zu. Selbst Abwärme wird in diesem System genutzt. Hier arbeitet modernste Energie-Technik in einem gut gedämmten Gebäude. Das Solardach produziert die noch notwendige Restenergie. Das ist vorbildlich und entspricht unserem Förderprogramm für energieeffiziente Gebäude. Dieses Gewerbegebäude ist vorbildlich für viele typenähnliche Gebäude im Land,“ konstatierte Ministerin Margit Conrad. „Exzellentes Energiemanagement zeigt die Leistungsfähigkeit unserer Ingenieure und des Installationshandwerks.“
Der EDEKA-Supermarkt der Firma Schmitz in Bleialf, der Mitte März eröffnet wird, nutzt Erneuerbare Energien und Energie, die im Prozess entsteht. Dreh- und Angelpunkt sind die Wärmepumpen, die die benötigte Energie zur Kälte- und Wärmeerzeugung steuern. Wärme für Heizung und Wasser wird durch acht Geothemie-Erdsonden erzeugt. Außerdem wird aus der Erde Energie für die Kühlung erzielt. Die Kühlanlage produziert erneut Abwärme. Sie wird gespeichert und kann zur Beheizung, für Warmwasser und für die Klimaanlage des Supermarktes genutzt werden.
Im der warmen Jahreszeit wird überzählige Wärme in die Erde geleitet, gelagert und die Erhöhung der Temperatur kann nachfolgend wieder geothermisch genützt werden. Den noch nötigen restlichen Bedarf an Strom deckt die Solaranlage. Der Strom bringt Gewinn, da er ins Netz eingespeist wird.
Foto: Edeka
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