Das sei für die Solarwirtschaft nicht verkraftbar und hinnehmbar. Ein wichtiger Faktor im bei den Erneuerbaren Energien würde deutlich beschädigt und deren Ausbaupfad im Stromsektor insgesamt in Frage gestellt.
„Die jetzt vorgeschlagenen Kürzungen bedrohen die deutsche Solarindustrie in ihren Grundfesten und damit den Aufbruch ins Regenerativzeitalter. Wenn der Bundesumweltminister seine ambitionierten Vorsätze umsetzen und die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 fast vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen will, muss er für verlässliche Förderbedingungen sorgen, statt Verunsicherung bei Investoren zu schüren. Dazu gehört eine maßvolle Anpassung der Vergütung, wie sie die Branche angeboten hat,“ sagt Schütz.
Nach der BEE-Prognose können die Erneuerbaren Energien 2020 schon nahezu 50 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. Solarstrom wird bei einer installierten Leistung von 40 Gigawatt dazu einen Anteil von etwa sieben Prozent beitragen. Gleichzeitig sinken die Kosten für die Förderung der Erneuerbaren Energien insgesamt, die über die EEG-Umlage von den Verbrauchern getragen werden, schon ab Mitte des Jahrzehnts Schritt für Schritt.
Schütz dazu: „Nur wenn wir jetzt vorsorgen und in die Erneuerbaren investieren, können wir dauerhaft eine bezahlbare und Klima schonende Energieversorgung gewährleisten. Davon profitieren am Ende Verbraucher, Umwelt und der Standort Deutschland gleichermaßen. Wir fordern daher auch weiterhin Vorrang und Investitionssicherheit für die aufstrebende Branche der Erneuerbaren Energien.“
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