Eine Solaranlage auf dem Dach wird auch in Zukunft eine sichere und renditestarke Investition sein, auch wenn die Erzeugung von Solarstrom in Zukunft immer weniger gefördert werden wird. Die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach lohnt sich aufgrund des rasanten Preisverfalls von Solarmodulen definitiv dennoch.
Ab 1. Januar 2010 wird die Einspeisevergütung für Solarstrom wie geplant um neun Prozent auf etwa 39 Cent pro Kilowattstunde verringert. Jedoch schrumpften im vergangenen Jahr die Preise für Solaranlagen im Schnitt um 20 bis 30 Prozent. Statt weniger gibt es somit sogar mehr Rendite. Um das Optimum an Gewinn und gutem Umweltgewissen herauszubekommen, hier drei wichtige Tipps in Bezug auf Solaranlagen.
Tipp 1: Optimale Südausrichtung
Nicht jedes Dach ist für eine Solarnutzung gleich gut geeignet. Verschattungen durch Bäume und andere Gebäude oder eine zu steile oder zu flache Dachneigung mindern den Solarertrag oft erheblich. Die beste Kombination ist eine Südausrichtung und eine Dachneigung von etwa 30 Grad.
Tipp 2: Förderkredite nutzen
Günstige Kredite für Solaranlagen gibt es von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Programms „Solarstrom erzeugen“. Bis zu 50.000 Euro können zu sehr günstigen Konditionen beantragt werden.
Tipp 3: Gute Module und Wechselrichter
Vermeintliche Schnäppchen müssen nicht notwendigerweise die beste Wahl sein. Neben einer hohen Langzeitqualität der Module kommt es auch auf den Wirkungsgrad der Wechselrichter an, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln.
Foto: pixelio.de, Daniela Baack
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