Die Unternehmen sind sich darüber einig, im April eine umfassende Zusammenarbeit zur Entwicklung und für den Vertrieb organischer Dünnschicht-Photovoltaik (OPV) zu beginnen. Im Rahmen des Vertrags habe Konica Minolta 20 Millionen US-Dollar (14,6 Millionen Euro) in Konarka investiert.
Die Unternehmen wollen ihre jeweiligen Stärken und Kenntnisse bei Rohstoffen und Technologien für Optik und Beschichtung zusammen bringen und mit gemeinsamer Entwicklungsarbeit die organische Dünnschicht-Photovoltaik verbessern. Ziele des Forschungs- und Entwicklungsvertrags seien die Verbesserung der Wirkungsgrade, eine längere Haltbarkeit, eine Senkung der Produktionskosten und die Massenproduktion einer neuen Generation von Photovoltaik.
Das derzeit von Konarka verwendete Rolle-zu-Rolle-Verfahren vereinfacht laut Unternehmen den Produktionsausbau, erfordert im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen weniger Kapital und Arbeitskraft und kann auf bestehenden Beschichtungs- und Druckanlagen durchgeführt werden.
Nach dem erwarteten Erfolg der gemeinsamen Entwicklung wollen die Unternehmen ein Gemeinschaftsunternehmen in Japan gründen, das organische Dünnschicht-Solarmodule produzieren soll. Konica Minolta mit Sitz in Tokio werde als Konarkas führender Geschäftspartner in Asien tätig sein.
„Der Markt für organische Dünnschicht-Photovoltaik wird von Konica Minolta als einer der viel versprechendsten des Sektors Umwelt und Energie angesehen.“ Erklärte Masatoshi Matsuzaki, Vorstand von Konica Minolta. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Konarka, einem weltweit führenden Unternehmen, welches mit seiner modernen Polymertechnologie und mit der Fabrik in New Bedford, Massachusetts, die Kommerzialisierung organischer Photovoltaik vorantreibt.“
Howard Berke, Vorstand und Mitgründer von Konarka, sagte: „Konarka und Konica Minolta sind aufgrund der gemeinsamen Arbeit gut positioniert, um effiziente Photovoltaik-Module der nächsten Generation anzubieten und die wachsende Nachfrage nach privaten und gewerblichen Solarenergie-Lösungen rund um den Globus zu bedienen.“
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
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