Dies entspricht einem Anteil von 7,3 Prozentpunkten (plus 17 Prozent gegenüber dem Jahr 2007). Davon werden alleine 91,6 Milliarden Kilowattstunden durch feste Biomasse bereitgestellt. Ein Anstieg, welcher unter anderem auf eine zielgerichtete Förderung zurückzuführen ist.
Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), im Zusammenhang mit den Richtlinien des Marktanreizprogrammes (MAP), führten zu einer mittel- bis langfristigen Planungssicherheit im Sektor. Wie hoch ist jedoch die abgerufene Summe über das MAP? Sind die 400 Millionen Euro schon vollständig verbraucht? Wie bewerten Energieversorger, Anlagenbauer und Betreiber die Neuerungen im EEG in der Praxis? Welche Wirkungen haben die verschärften Nachhaltigkeitsanforderungen der EU an die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung? Diese Fragen behandelt der diesjährige 9. Fachkongress für HolzEnergie des Bundesverbandes BioEnergie vom 24. Bis 25. September 2009 in der Messe Augsburg.
Der Fachkongress HolzEnergie, den 2008 mehr als 250 Kongressteilnehmer aus Europa besuchten, vertieft die Thematik rund um die Wertschöpfungskette Holzenergie durch wissenschaftliche Fachbeiträge, politische Statements und praktisches, angewandtes Wissen aus dem Bereich der Holzenergie. Aktuelle Fragestellungen sind: Wie ist eine nachhaltige Rohstoffbereitstellung gewährleistet, bzw. welche Nachhaltigkeitsanforderungen und Kriterien für die Holznutzung im Strom- und Wärmebereich sind politisch zu erwarten? Welche Konzepte für eine nachhaltige Bereitstellung der holzartigen Biomasse gibt es? Wie wirtschaftlich und ökologisch sind Kurzumtriebsplantagen? Welche Praxiserfahrungen sind vom Anbau der Energiehölzer zu berichten.
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
Tipps & Tricks zur Umsetzung der EnEV 2009!