Auch international stößt das Thema auf mehr und mehr Interesse: Der Anteil ausländischer Aussteller hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2009 von 16 auf 31 Firmen nahezu verdoppelt.
In Europa wird die positive Entwicklung der Branche auch durch Vorgaben der Europäischen Union unterstützt. Demnach soll der Energiebedarf bis zum Jahr 2020 zu 20 Prozent aus regenerativen Quellen wie Biomasse, Wasser, Wind und Sonne gedeckt werden, was das Interesse an innovativen Entwicklungen noch zusätzlich verstärkt.
Ein besonderer Schwerpunkt der Messe in Stuttgart liegt dieses Jahr auf Unternehmen aus dem Kooperationsland Ungarn und den französischen Partnerregionen Picardie und Seine Maritime. Gerade Länder übergreifende Netzwerke gewinnen im Bereich erneuerbare Energien eine immer größere Bedeutung, erläutert Sandra Bayer Teixeira, Projektleiterin der CEP: „Wir möchten die Firmen dabei unterstützen diese auszubauen und dadurch die Basis für langfristige internationale Zusammenarbeit schaffen,“ so Bayer Teixeira.
Eine fachliche Plattform für den Erfahrungsaustausch ist das Messe begleitende Kongress-Programm. In alles in Allem zwölf Fachtagungen beschäftigen sich Fachleute und Experten aus aller Welt unter anderem mit Aspekten des solaren Kühlens oder der Energieeffizienz von Städten.
Auf der CEP präsentieren etwa 220 Unternehmen ihre umweltfreundlichen Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Damit deckt die CEP das gesamte Themenspektrum erneuerbarer Energien ab, angefangen von Photovoltaik über Holzenergie bis zum Passivhaus.
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
Tipps & Tricks zur Umsetzung der EnEV 2009!