Der diesjährige Bauschadensbericht der Dekra deckt auf, dass jedes neu errichtete Wohngebäude im Jahr 2007 durchschnittlich 32 Mängel aufweist, eine Steigerung zum Vorjahr von ca. 34 Prozent! Die durchschnittliche Schadenshöhe je Gebäude stieg in diesem Zeitraum auf über 10.000 Euro. Bundesweit entstehen durch Pfusch am Bau insgesamt Schäden in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro! Eine enorme Summe, wenn man bedenkt, dass viele Schäden zu vermeiden sind.
Oft entpuppt sich das Traumhaus nach Fertigstellung oder auch einige Jahre später als „Albtraumhaus“, wenn die ersten Mängel zum Vorschein kommen. Diese Mehrkosten und die daraus resultierenden Folgeschäden rechnet der Bauherr in seine Kalkulation nicht ein. Häuslebauer bekommen für Ihr Erspar- tes leider noch allzu oft schlechte Qualität.
Termin- und Kostendruck, mangelnde Koordination, aber auch Änderungs- wünsche vonseiten des Bauherrn selbst führen oft zu Mängeln. Viele „typische“ Planungs- und Konstruktionsfehler lassen sich aber im Vorfeld ver- meiden. Welche hierzu zählen, erfahren Sie in dieser » PraxisCheck-Ausgabe.
Streitpunkt: Schimmel und die EnEV
Die neue EnEV, die immer luftdichtere und stärker gedämmte Gebäude fordert, aber auch die DIN 4108 sorgen gerade im Hinblick auf steigende Schimmelschäden für viele Diskussionen. Wie Sie die Anforderungen der verschiedenen Regeln und Richtlinien sicher in die Baupraxis umsetzen, ist ein Schwerpunkt der aktuellen » PraxisCheck-Ausgabe.
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
Tipps & Tricks zur Umsetzung der EnEV 2009!