In diesem Fall ist ein Energieverbrauch möglich, der nochmals um 40 Prozent niedriger ist, berichtet der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).
Bei einem normalen, konventionellen Haus muss nämlich regelmäßig gelüftet werden, um für ein gesundes und angenehmes Wohnklima zu sorgen. Bei einem Gebäude mit Gebäudelüftung entfällt dies völlig. Die verbrauchte Luft wird einfach abgesaugt. Mit der in ihr enthaltenen Energie wird Frischluft aufgewärmt und wieder in die Räume abgegeben. Das Lüften kann künftig ganz entfallen.
Wird eine solche Lüftungsanlage noch zusätzlich mit Pollenfiltern ausgestattet, so verbessert sich auch das Wohnklima für Allergiker. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass mit der Altluft auch Feuchtigkeit aus dem Gebäude heraus getragen wird. Somit sinkt das Risiko von Schimmelpilzbefall.
Da sich mit einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sehr viel Energie einsparen lässt, werden solche Lüftungsanlagen auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Im Rahmen des Programms „Energieeffizientes Sanieren" können Eigentümer für den Einbau einer solchen Anlage einen Zuschuss von fünf Prozent der Kosten, maximal aber 2.500 Euro pro Wohneinheit erhalten. Darüber hinaus kann ein zinsvergünstigtes Darlehen gewährt werden. Gefördert werden im Rahmen dieses Programms Ein- oder Zweifamilienhäuser, die bis zum 31. Dezember 1994 fertig gestellt wurden.
Foto:BDH
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