Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat dem Vorschlag von Bundesbauminister Peter Ramsauer zugestimmt, im Vorgriff auf den Haushalt 2010 die Programme zur CO2-Gebäudesanierung weiter zu bedienen. Somit kann die KfW Anträge auf zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren wieder bewilligen.
In Kraft getreten ist der Haushalt 2010 zwar immer noch nicht, so der Bauminister, durch die Umschichtung von Mitteln könne der Januar aber überbrückt werden. 1,1 Milliarden Euro sind so im Entwurf des Bundeshaushalts für energieeffizientes Bauen und Sanieren vorgesehen.
„Für umweltbewusste Häuslebauer und Sanierer sind das gute Nachrichten. Übrigens auch für unsere Wirtschaft und für das Klima,“ s“ Ramsauer. Auch zwei baupolitische Sprecher der Union, Dirk Fischer und Vokmar Vogel, begrüßen die Zustimmung des Haushaltsausschusses, Gebäudesanierungen zu fördern, welche „nicht nur den Klimaschutz voranbringen, sondern auch dem Arbeitsmarkt positive Impulse geben.“
Die von der Bundesregierung im Rahmen des ersten Konjunkturpaketes bereits auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockten Mittel für das Programm waren letztes Jahr wegen der hohen Nachfrage Mitte des Jahres zusätzlich um 750 Millionen Euro erhöht worden. Die KfW verzeichnete einen Förderrekord.
Seit 2006 seien mehr als 1,4 Millionen Wohnungen energiesparend gebaut oder saniert sowie mehr als 630 kommunale Einrichtungen wie Schulen und KITAS saniert werden, erklärte Ramsauer. „Durch die Maßnahmen werden jedes Jahr rund vier Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids eingespart,“ so Ramsauer. Mit dem Programm leistet die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag, um die Klimaschutzziele zu erreichen.
Foto: aboutpixel.de, Ronald Leine
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