Kernstück des Bildbands sind Fotostrecken mit kurzen Sanierungsgeschichten der Eigentümer. So wird ein 60er-Jahre-Einfamilienhaus vorgestellt, das neben Solaranlage und Pelletkessel einen Wintergarten erhalten hat, oder ein 50er-Jahre-Wohnblock, der mit seiner zeitgemäßen Gestaltung ein ganzes Viertel auffrischt. Es werden aber auch moderne Holzfassaden gezeigt, ein Reihenhaus mit Gasbrennwertkessel und Solaranlage und beispielhafte Plattenbausanierungen. Auch eine Villa des 19. Jahrhunderts, deren Charakter erhalten blieb, sowie denkmalschutzgerecht sanierte Häuser sind mit dabei. Vorher-Bilder zum Vergleich und einen Überblick der energetischen Kennwerte und Sanierungsmaßnahmen bieten die anschließenden Faktenseiten. Ein Adressverzeichnis nennt die beteiligten Fachakteure.
Niedrigenergiehäuser im Bestand
Die vorgestellten Beispiele sind Teil des dena-Modellvorhabens „Niedrigenergiehaus im Bestand", in dem bundesweit bereits mehr als 300 Wohnhäuser hocheffizient saniert wurden. Die durchschnittliche Energieeinsparung liegt bei 85 Prozent. Das Modellvorhaben wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die BASF SE, den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) sowie durch Kredite der KfW Förderbank.
Der Bildband „Energieeffizienz trifft Architektur", herausgegeben von der dena, kann im Internet unter www.zukunft-haus.info/publikationen für 19,90 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden, oder über ISBN 978-3-98 12787-0-5.
08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
Tipps & Tricks zur Umsetzung der EnEV 2009!