Solaranlage
Durch den Einsatz einer Solaranlage wird der Endenergiebedarf QEE eines Gebäudes reduziert, da ein Teil des Wärmebedarfs durch „Regenerative (erneuerbare)" Energie gedeckt wird. Dieser Energieanteil darf vom Wärmebedarf abgezogen werden und verbessert somit die Wärmebilanz des Gebäudes erheblich. Der elektrische Energiebedarf von Solaranlagen muss (Pumpen und Steuerung) aber berechnet werden.
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Aufwand für Wärmeerzeugung pro Quadratmeter Nutzfläche: eg,W = 0 kWh/(m²a) |
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Aufwand für Hilfsenergie (Strom) pro Quadratmeter Nutzfläche: qg,HE = 1 kWh/(m²a) |
(Quelle: DIN 4701, Abschnitt C.1.4.2)
Unterschiedliche Arten von Solaranlagen:
Thermische Solaranlagen
Kollektoren dienen der Erzeugung von Wärme. Diese Wärme kann für verschiedene Zwecke verwendet werden, z.B. Prozesswärme für einen Produktionsbetriebs, oder Erzeugung von Warmwasser für Wohngebäude. Die Erzeugung von Trinkwarmwasser stellt die größte Bedeutung dar.
Fotovoltaikanlagen
Kollektoren wandeln einen Teil der Solarstrahlung in elektrische Energie um. Fotovoltaikanlagen finden in der Energieeinsparverordnung EnEV und den entsprechenden Rechenvorschriften keine Berücksichtigung.
Einsatz von Thermischen Solaranlagen in der Gebäudetechnik:
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Kombianlage: Heizungsunterstützung und Warmwassererzeugung |
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Standardanlage: Warmwassererzeugung |
Wird innerhalb eines Heizbereichs eine Solaranlage definiert, dient diese zur solaren Heizungsunterstützung. In diesem Fall muss auch innerhalb des Trinkwasserbereichs eine Solaranlage ausgewählt werden, sofern für das betreffende Gebäude Trinkwarmwasser berechnet werden muss.
