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Lexikoneinträge zu G


Grundlastwärmeerzeuger (Trinkwasserbereich)

Durch die Auswahl des Grundlast- Wärmeerzeugers (Heizsystem) wird der Wärmeverlust und der Strombedarf (Hilfsenergie für Pumpen, Steuerung etc.) der Wärmeerzeugung für Trinkwarmwasser in kWh/(m²a) festgelegt.

Innerhalb eines Trinkwasserbereichs stellt der Grundlast-Wärmeerzeuger den Hauptwärmeerzeuger dar.

Da in jedem Fall ein der Grundlast- Wärmeerzeuger erforderlich ist, muss keine gesonderte Auswahl getroffen werden.

Zusätzlich zum Grundlast-Wärmeerzeuger kann eine Zusatzheizung ausgewählt werden.

Gründe für eine Zusatzheizung:

1.

Der Grundlast-Wärmeerzeuger, z.B. eine Wärmepumpe ist nicht in der Lage, den Trinkwasserbereich mit dem erforderlichen Trinkwarmwasser zu versorgen. Die fehlende Wärme muss durch einen zusätzlichen Wärmeerzeuger, z.B. einen Gaskessel bereitgestellt werden.

2.

Einsatz einer Solaranlage zur Trinkwarmwasserbereitung.
Der Anteil an Trinkwarmwasser, der durch die Solaranlage produziert wird, ist abhängig von der Kollektorfläche AKollektor. Der Deckungsgradanteil aS und die Kollektorfläche werden automatisch in Abhängigkeit der Nutzfläche Ai des betreffenden Trinkwasserbereichs festgelegt. Dabei beträgt der Deckungsgradanteil aS zwischen 38 - 68 %. Der Grundlast-Wärmeerzeuger stellt die fehlende Restwärme zur Verfügung.

(Quelle: DIN 4701 Abschnitt 4.2.4)


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