Im Glossar suchen

ok

Lexikoneinträge zu F


Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung zählt zu den Flächenheizungen. Ihre Zweckbestimmung liegt in der vollflächigen Erwärmung des raumseitigen Bodenaufbaus eines zu beheizenden Raums.

Die Flächenheizung zählt zur Gruppe der Strahlungsheizungen. Der Wärmeübergang von der beheizten Oberfläche zum Raum erfolgt vorwiegend durch Strahlung, in geringerem Maße durch Konvektion, bei einer Fußbodenheizung über den Fußboden.

Bestandteile einer Fußbodenheizung

Auf eine auf den Rohfußboden aufgelegte Wärmedämmschicht wird eine wasserdichte Abdeckung, z.B. Bitumen oder Kunststofffolie, gelegt und darauf die Heizleitungen angeordnet. Über die Heizleitungen wird Estrich vergossen, sodass die Heizleitungen vollständig von diesem umschlossen sind.

Über dem Estrich wird dann raumseitig ein Fußbodenbelag mit möglichst hoher Wärmeleitfähigkeit aufgebracht (z.B. Fliesen, aber auch Parkett oder Teppichfußboden).

Als wasserführende Rohre können sowohl Kupferrohre als auch sauerstoffdiffusionsdichte Kunststoffrohre eingesetzt werden.

Aufgrund des großen Wasserinhalts von Fußbodenheizungen und des hohen Wärmegehalts des erwärmten Fußbodens reagieren Fußbodenheizungen nur sehr träge auf im Raum auftretende Fremdwärme wie Sonneneinstrahlung, hohe Personenbelegung, Beleuchtungs- oder Maschinenlasten.

Fußbodenheizungen sind besonders für Niedertemperatur- und Brennwertkessel und für den Einsatz von Wärmepumpen geeignet, da sie niedrige Heizwassertemperaturen benötigen.


Aktuelle Veranstaltungen

Produktempfehlung

08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
Tipps & Tricks zur Umsetzung der EnEV 2009!

» Mehr Informationen