Gegenüber der bisherigen Regelung (EnEV 2007) müssen Gebäude um durchschnittlich 30 Prozent sparsamer im Energiebedarf und Energieverbrauch sein. Erreicht werden soll dies mit besserer Dämmung und moderner Technik, teilt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin mit. Die Anforderungen an Neubauten steigen in gleichem Maße wie die für die Modernisierung von bestehenden Altbauten.
Zu den wichtigsten Änderungen beim Bau neuer privater Wohngebäude gehört, dass die oberste Grenze für den zulässigen Jahresbedarf an Primärenergie von Neubauten um durchschnittlich um 30 Prozent gesenkt wird. Die Wärmedämmung der Hülle des Gebäudes von neu gebauten Immobilien muss um durchschnittlich 15 Prozent mehr leisten.
Neu sind auch diverse gesetzliche Regelungen. So sind vorsätzliche und leichtfertige Verstöße gegen bestimmte Neubauanforderungen der EnEV sowie die Verwendung falscher Gebäudedaten bei der Ausstellung von Energieausweisen künftig Ordnungswidrigkeiten.
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08/09, Praxis-Check Architektur: EnEV 2009
Tipps & Tricks zur Umsetzung der EnEV 2009!