Deckenheizung
Deckenheizungen werden im Wohnungsbau bisher sehr selten eingesetzt. Einerseits ist der montagetechnische Aufwand hoch (Überkopfarbeit). Hinzu kommt die Koordination der Gewerke (Elektroinstallation, Beleuchtungstechnik, etc.).
Andererseits haben Deckenheizungen wärmephysiologische Grenzen auf Grund der maximal zulässigen Deckentemperatur, die bei Raumhöhen von 2,5 m ca. 28 °C beträgt. Die resultierende maximale Heizwärmestromdichte von ca. 55 W/m² bei einer Raumtemperatur von 20 °C verdeutlicht, dass damit nur die Heizlast eines Niedrigenergiehauses kompensiert werden kann.
