Als Reaktion auf die hohen Preise von Energie und die kommenden strikteren Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 und 2012 entwickelt die Energiebranche laufend neue Energie einsparende Erzeugnisse.
Kategorie: Fachthemen
KfW-Programm: ökologisch Bauen - Dieses KfW-Kreditprogramm eignet sich für alle Bauherren, die energiesparend bauen möchten oder den Ersterwerb eines energiesparend gebauten Wohngebäudes planen. Es stehen verschiedene energetische Standards zur Auswahl, die als Mindestanforderung an das Wohngebäude erreicht werden müssen. Seit 01.02.2006 werden alle Wohngebäude nach § 2 (2) EnEV gefördert.
Die Sanierung von Häusern wird für viele Eigentümer immer interessanter. Neben einer großen Energieeinsparung zählen auch die besondere Wohnatmosphäre und attraktive Fördermöglichkeiten zu einem Grund für Altbausanierungen. Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union lassen eine Sanierung von Altbauten finanziell machbar werden. Speziell im Bereich von Energiesparmaßnahmen gibt es in der Altbausanierung sehr interessante Förderungen, die jedoch regional unterschiedlich sind.
Düsseldorf treibt sein Klimaschutzprogramm weiter voran. Nun sollen acht Millionen Euro in die energetische Sanierung von rund 650 Wohnungen der Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG (SWD) investiert werden. Dies hat Oberbürgermeister Dirk Elbers angekündigt. Die Mittel stehen für das Klimaschutzprogramm im laufenden Haushalt zur Verfügung. Zusammen mit den Ausgaben für das Programm „Klimafreundliches Wohnen“ für Privateigentümer steigen die städtischen Investitionen für die energetische Altbausanierung auf insgesamt 11,5 Millionen Euro.
Die erhöhten Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) an Wärme übertragende Außenbauteile können von herkömmlichen Kassettenwandkonstruktionen oft nicht mehr beziehungsweise nur noch mit aufwendig thermisch entkoppelten Konstruktionen erfüllt werden. Das „Steelrock Plus" Dämmsystem von Rockwool verspricht dagegen nach Herstellerangaben die sichere Einhaltung der EnEV 2009 und minimiert dazu unter anderem die Wärmebrücken.
Je älter das Haus, desto unzufriedener sind die Eigentümer mit dem Energieverbrauch, so eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Bei der Modernisierung erneuern die meisten Besitzer zuerst die Heizungs- und Warmwasseranlage. Moderne Heiztechnik, die auf erneuerbare Energien wie Holz und Solarkraft setzt, spart Kosten und steigert den Wohnkomfort.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt, dem Bundesland Hessen und dem Bund sowie mit Unterstützung des Studentenwerks errichtet die TU Darmstadt auf dem Campus Lichtwiese ein Kinderhaus. Die neue Einrichtung sieht 40 zusätzliche Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Betreuung vor. Ein schon bestehender Kindergarten mit 20 bis 25 Betreuungsplätzen in Trägerschaft des Unikita e.V. wird in die Anlage integriert, so dass insgesamt 60 bis 65 Kinder in dem neuen Kinderhaus betreut werden können.
Je schwerer Holzfaserdämmplatten sind, desto besser ist ihr Wärmedämmvermögen im Vergleich zu dem für die Berechnung anzusetzenden Wärmedämmvermögen. Auf diesen einfachen Nenner lassen sich die Ergebnisse des wissenschaftlichen Forschungsprojekts „InnoNet“ bringen, das unter realitätsnahen Bedingungen vom Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung in Braunschweig durchgeführt wurde.
Der Dachstuhl der meisten Häuser ist aus Holz gezimmert. Das ist die Regel in Deutschland von alters her. Es lässt sich gut bearbeiten, ist belastbar, hält sehr lange und ist jederzeit verfügbar. Dies alles spricht für den Naturbaustoff.
An der Fassade der ehemaligen Mangfallkaserne in Bad Aibling spiegelt sich die Sonne. Große Teile der Außenwände sind neu ummantelt mit Glas, umrahmt von braunen Holzlamellen. „Dahinter verbirgt sich allerdings keine neue Dekoration des Gebäudes, sondern eine ausgeklügelte Heiz- und Lüftungstechnik,“ erklärt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).